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Der Getreide-Ofen

Bild von einem GetreidefeldDie immer weiter steigenden Preise bei konventionellen Heizmitteln treiben immer mehr Verbraucher dazu an, sich nach Alternativen zum Heizen ihres Wohnraums zu suchen. So wird dann auch früher oder später der Begriff der Getreide-Heizung gefunden und die Frage ist natürlich erst einmal da, wie diese Methode überhaupt aussieht.
Eigentlich unterscheidet diese Art zu Heizen sich nicht von anderen, herkömmlichen Heizungen, aber mit dem feinen Unterschied, dass als Brennmaterial Getreide genommen wird. Die wichtigste Vorraussetzung für den Betrieb einer Getreide-Heizung ist natürlich der dementsprechende Getreide-Ofen, auch bezeichnet als Energiekornheizung, welcher speziell dafür ausgerichtet ist das Getreide möglichst effizient zu verheizen. Die Angebote für diese Art Öfen sind bei einer Vielzahl an Anbietern zu bekommen und steigen in ihrer Beliebtheit.

Diesen Umstand haben sie letztenendes vorallem natürlich der Kosteneinsparung zu verdanken, welche sich durch den Betrieb eines Getreide-Ofen realisieren lässt. Die Fakten sind eindeutig, Getreide ist im Vergleich zu Heizöl aber auch zu anderen Alternativen wie Holzpellets deutlich günstiger. Nicht nur bezogen auf den Kilopreis, auch bezogen auf die Energieleistung, die sich aus Getreide, Heizöl oder Pellets realisieren lässt. Die Energieleistung von Heizöl ist dabei natürlich unangefochten als beste einzustufen, aber dafür zahlt der Verbraucher auch für fünf Liter Heizöl etwa 2,80 Euro. Für etwas mehr als die Hälfte dieses Preises, also für 1,50 Euro, sind aber auch etwa 12,5 Kilogramm Getreide im Handel zu erhalten. Diese Menge besitzt den gleichen Energiewert wie die fünf Liter Heizöl, sind aber wesentlich günstiger zu erhalten.
Auch im Vergleich mit den ebenfalls beliebter werdenden Holzpellets schneidet die Getreide-Heizung gut ab, denn 10 Kilogramm Holzpellets kosten knappe 2 Euro und entsprechen dem gleichen Brennwert wie die 12,5 Kilogramm Getreide. Auch in diesem Vergleich schlägt das Getreide die Alternative um immerhin 50 Cent.
Bezogen auf den Gesamtverbrauch pro Jahr lassen sich hier schnell einige hundert Euro einsparen.
Der Umstieg auf diese Art des Heizens erfordert natürlich zuerst einmal einige Investitionen in einen neuen Ofen, welcher die Biomasse verbrennen kann. Wenn aber ohnehin aufgrund des Alters ein neuer Ofen gekauft werden müsste, dann ist ein Umstieg auf Biomasse sicherlich empfehlenswert, besonders natürlich in ländlichen Gebieten. Viele Getreide-Öfen besitzen den unschlagbaren Vorteil, dass in ihnen auch andere Biomasse wie etwa die bekannten Holzpellets genutzt werden können. Interessant als Alternative ist aber nach wie vor auch die Scheitholz-Heizung.

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