Menu Home

Scheitholz-Ofen

Da die Preise für Gas und Öl immer höher steigen, sehen sich die Nutzer in dieser Zeit verstärkt nach anderen Möglichkeiten zum Heizen um. Der Preis für einen Liter Heizöl beträgt derzeit bis zu 0,65 €!

Wieso also nicht zurück zur ältesten Heizmethode der Menschheit? Heizen mit Scheitholz heißt die Alternative! Dies ist die mit Abstand günstigste Methode zu heizen. Am günstigsten natürlich, wenn man das Holz selbst sammelt, zerhackt und transportiert. Um Holz selbst sammeln zu dürfen, muss man sich allerdings eine Genehmigung beim zuständigen Förster einholen. Selbstgesammeltes Holz aus dem Wald muss leider sehr lange trocknen (mindestens zwei Jahre), bevor man es verbrennen kann. Wenn das Holz zu feucht ist, liefert es nicht genug Wärmeenergie. Wem dies allerdings zu viel Arbeit ist, der kann auch fertiges Brennholz kaufen, welches aber auch teurer ist.

Um mit Scheitholz heizen zu können, benötigt man natürlich auch den entsprechenden Ofen. Dieser nennt sich Scheitholzofen oder auch Scheitholzkessel, Scheitholzheizung. Der Vorratsbehälter eines Scheitholzofens muss im Gegensatz zum Pellet-Ofen öfter mit der Hand nachgefüllt werden, dieser hat aber einen großen Pufferspeicher, der verhindert, dass man mehrmals am Tag in den Keller gehen muss. Der Vorratsbehälter eines modernen Scheitholzkessels reicht – je nach Wärmestufe – bis zu acht Stunden.

Die Verbrennung des Holzes findet im so genannten Brennraum statt. In dieser Brennkammer entsteht Warmluft, die durch die Öffnungen des Ofens in den Wohnraum gelangt. Um nicht zu viel Abgase zu produzieren, wird die Verbrennungsluft noch einmal zur Wärmeerzeugung genutzt, indem sie zusammen mit normaler Raumluft angesaugt und am Brennraum erneut erhitzt wird. Diese heiße Brennluft (Sekundärluft) ist für die Entzündung der aus dem Holz austretenden brennbaren Gase verantwortlich. Um das ganze Verfahren umweltfreundlicher zu gestalten, ist eine Öffnung vorhanden, die Sauerstoff (Primärluft) in den Scheitholzofen führt.

Die Vorteile eines Scheitholzofens sind ganz klar die hohen Kostenersparnisse. Ein weiterer Vorteil ist, dass Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, dazu kommt, dass dieses Verfahren sehr umweltfreundlich ist. Warum also nicht über einen Heizungswechsel nachdenken? Diese Vorteile treffe übrigens auch alle auf das Heizen mit Pellets zu. Aber Vorsicht – jeder Ofen wird zwangsläufig sehr heiß. Es empfiehlt sich ein Schutzgitter oder ähnliches um den Ofen aufzubauen und darauf zu achten dass er nicht in der Nähe der Stellwände oder anderer brennbarer Materialien steht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *