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Pellets

Bild von PelletsFast jeden Tag erreichen uns neue Meldungen über steigende Energiepreise. Ganz gleich, mit welcher Energie wir unsere Heizung betreiben, die Zukunfts-Aussichten sind trüb.

Schön, dass man Im Eigenheim auf Holz als Alternative umsteigen kann, aber leider betrifft das nicht jedes Haus. Die allgemein üblichen Scheitholz-Öfen benötigen in jedem Falle einen eigenen Schornstein, der nicht immer verfügbar ist. Zudem hat nicht jeder Hausbesitzer die Möglichkeit, den eigenen Brennstoff im Wald zu besorgen, zumal der Aufwand doch beträchtlich ist, angefangen vom Bäume fällen, Transportieren, dem Ablängen, Spalten, bis hin zur Lagerung.
Oft sind hier gar keine praktikablen Lösungen möglich. Eine Lösung ist in den letzten Jahren Immer populärer geworden: die Pellet-Heizung.

Als Pellets bezeichnet man aus Holzspänen und Sägemehl gepresste „Mini-Briketts“, die unter hohem Druck, ohne weitere Zusatzstoffe hergestellt werden. Pellets werden – wie bisher das Heizöl – mit Tankwagen angeliefert, mit speziellen Vorrichtungen, Pressluft etc. in den im Heizkeller Installierten Pellet-Tank ungefüllt, und von hier aus, mittels Schneckenpumpe und spezieller Leitungen zum Heizkessel gebracht. Eine ausgeklügelte und mittlerweile vieltausendfach bewährte Technik garantiert einen wartungsarmen und störungsfreien Betrieb. Aber die Vorteile der Pellets reichen noch weiter.

Das es sich bei den verwendeten Holzspänen um sogenannte „nachwachsende Rohstoffe“ handelt, werden Pellet-Heizungen vom Staat subventioniert. Die örtlichen Bauämter und ihre Unter-Abteilungen wissen hier Rat. Auch die lokalen Fachbetriebe, die sich auf die Umrüstung auf Pellet-Heizungen spezialisiert haben, wissen hier genau Bescheid und helfen gerne bei den entsprechenden Anträgen. Diese Spezialisten können auch in einer ersten Begehung Empfehlungen und Ratschläge für die Umrüstung und eventuell erforderliche bauliche Maßnahmen geben. Einmal in Betrieb genommen, ist eine Pellet-Heizung genauso simpel und problemlos in der Bedienung und dem täglichen Betrieb, wie die bisher üblichen Gas- und Öl-Heizungen.

Die eigentlichen Investitionen halten sich dabei durchaus in erträglichen Grenzen, da ein vorhandener Heizkessel weiter verwendet werden kann. Lediglich der Tank, die Zuleitungen zum Brenner und der Brenner selbst sind auszutauschen.

Selbstverständlich ist es auch möglich, eine Pellet-Heizung Parallel zu betreiben, d.h. die bisherige Anlage stehen zu lassen und lediglich den Wechsel zwischen Öl und Pellets durch entsprechende – leichte wechselbare – Vorrichtungen zu ermöglichen. So ist man für alle Widrigkeiten gerüstet, spart gegenüber den herkömmlichen Brennstoffen erheblich ein (die gesamte Investition amortisiert sich binnen weniger Jahre) und hat dazu noch ein gutes Gewissen gegenüber der Umwelt.

Heizen mit Pellets ist also kein Hexenwerk sondern bei überschaubaren Kosten relativ leicht realisierbar.  Diese Kosten sollten allerdings berücksichtigt werden, wenn man beispielsweise die Baugeld Konditionen für sein Eigenheim aushandelt. Interessant ist allerdings auch die Getreide-Heizung.

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